Mit Shopify POS 10.20 steht erstmals ein vollständiger Workflow für Inventory Transfers direkt auf dem POS-Gerät zur Verfügung. Filialteams können Warentransfers zwischen Standorten nun unmittelbar im Laden anstoßen und abschließen – ohne dauernden Wechsel in den Shopify Admin oder den Einsatz externer Apps.
Kern der Neuerung ist die Aufteilung nach Richtung des Transfers: Ausgehende Transfers werden unter dem Tab „Bestellungen“ verwaltet, eingehende Transfers unter „Produkte“. Zentrale Einheiten (z. B. HQ oder Zentrallager) legen Transfers wie gewohnt im Admin an und weisen sie einzelnen Standorten zu. Das Store-Team kann diese Transfers anschließend im POS abrufen, Positionen kommissionieren, verpacken und versenden.
Für eingehende Lieferungen erlaubt Shopify POS 10.20 ein strukturiertes Wareneingangsverfahren. Mitarbeitende scannen die Artikel beim Eintreffen, gleichen Mengen ab und bestätigen den Wareneingang. Dadurch werden Bestände je Standort in Echtzeit aktualisiert und Unstimmigkeiten früh sichtbar. Die Statusverfolgung der Transfers erfolgt zentral in Shopify und unterstützt Reporting und Audits.
Über fein steuerbare Benutzerrechte legen Händler fest, welche Mitarbeitenden Transfers erstellen, bearbeiten oder nur einsehen dürfen. Da die Funktion direkt in das bestehende Inventarsystem integriert ist, entfällt zusätzlicher Konfigurationsaufwand.
In Kombination mit einem sauberen Standort-Setup lassen sich Bestände standortübergreifend transparenter steuern und Überverkäufe reduzieren. Ergänzend lohnt ein Blick auf die neuen Analytics-Berichte zu internen Lagerbewegungen, um diese Transfers besser auszuwerten: Inter-Location Transfers Reporting in Shopify Analytics.
