Mit dem aktuellen Update bündelt Shopify zentrale Unternehmensangaben im Bereich „Allgemein“ unter einer überarbeiteten Sektion „Business details“. Händler können dort rechtlich relevante Unternehmensdaten gezielt pflegen, ohne auf spezielle Onboarding- oder Remediation-Prozesse warten zu müssen.
Wichtig ist diese Änderung vor allem für alle Shops, die Finanzprodukte von Shopify nutzen oder perspektivisch nutzen möchten. Die Angaben unter „Business details“ werden für Identitätsprüfungen, regulatorische Anforderungen und Services wie Shopify Payments oder Shopify Capital herangezogen. Korrekte und aktuelle Daten reduzieren Rückfragen und Verzögerungen bei Prüfungen.
Ebenfalls angepasst wurde die Bezeichnung der bisherigen Rechnungsadresse im Bereich „Store contact details“: Aus „Billing address“ wird nun „Store address“. Diese Umbenennung soll klarstellen, dass es sich um die primäre Shop-Adresse handelt. An der tatsächlichen Verwendung dieser Adresse im System ändert sich nichts.
Neu ist außerdem, dass die Standard-Shopwährung künftig direkt vom im Abschnitt „Business details“ gewählten Unternehmensland abhängt. Wer hier Anpassungen plant, sollte besonders sorgfältig vorgehen, da Währungsänderungen Auswirkungen auf Preise, Buchhaltung und Berichte haben können. Bei aktiven Finanzprodukten (etwa Shopify Payments oder Shopify Capital) ist es zwingend erforderlich, diese vor Änderungen an den Business details zu deaktivieren.
Für ein sauberes Finanz- und Reporting-Setup lohnt sich ein regelmäßiger Abgleich der im Admin hinterlegten Unternehmensdaten mit den Buchhaltungs- und Bankinformationen. Wie eng diese Datenübergänge verzahnt sein können, zeigt beispielsweise das Feature, mit dem Händler Shopify Payments Auszahlungen einfacher mit Bankeinzahlungen abgleichen können.
