Shopify hat die Bezeichnungen einiger Retouren-Kennzahlen in Analytics überarbeitet. Aus den bisherigen Returns-Feldern werden nun „Sales reversals“ und „Reversed quantity“. Inhaltlich bleiben die Kennzahlen unverändert, sie bilden weiterhin alle nachträglichen Anpassungen an Bestellungen ab.
Konkret unterscheidet Shopify jetzt klarer zwischen zwei Ebenen:
• „Sales reversals“ / „Reversed quantity“: Erfassen sämtliche Anpassungen an Bestellungen. Dazu zählen Rückerstattungen, Retouren, Bestellbearbeitungen (Order Edits) und Stornierungen.
• „Quantity returned“ / „Return line item reason“: Zeigen ausschließlich physisch zurückgesendete Artikel. Die Retourengründe werden dabei pro Bestellposition (Line Item) erfasst.
Für Ihre Auswertungen bedeutet das: Wenn Sie die gesamte Auswirkung von Änderungen auf Umsatz und Stückzahlen verstehen möchten, ist „Sales reversals“ bzw. „Reversed quantity“ die relevante Metrik. Wenn Sie gezielt physische Rücksendungen, Produktprobleme oder Retourenquoten analysieren wollen, greifen Sie auf „Quantity returned“ und die zugehörigen Retourengründe je Position zurück.
Die Logik der Berichte in Shopify Analytics ändert sich durch diese Anpassung nicht. Nur Namen und Beschreibungen wurden präzisiert, damit schneller ersichtlich ist, ob es um allgemeine Bestellkorrekturen oder tatsächlich zurückgeschickte Ware geht.
Wer noch tiefer in die Auswertung einsteigen und eigene Dimensionen definieren möchte, kann ergänzend Metafelder in Shopify Analytics als Dimensionen nutzen, um Retouren- und Reversal-Daten gezielt nach Kategorien, Marken oder internen Tags zu segmentieren.
