Shopify Flow unterstützt jetzt nahezu alle Felder der Shopify Admin API direkt im Workflow-Editor. Damit lassen sich deutlich mehr Shop-Daten ohne eigenen API-Request in Automatisierungen einbinden.
Bislang mussten viele dieser Daten – etwa Felder, die zusätzliche Argumente benötigen – über eine manuell konfigurierte „Send HTTP request“-Aktion abgefragt werden. Ein Beispiel ist das Feld „product.inCollection“, das eine konkrete Collections-ID als Argument verlangt. Solche Abfragen können nun nativ in Flow konfiguriert werden.
Für Händler und E-Commerce-Manager bedeutet das:
– geringerer Aufwand beim Erstellen neuer Workflows
– weniger Fehlerquellen, da individuelle API-Requests entfallen
– bessere Zukunftssicherheit, weil die von Flow unterstützten Felder zentral mit den Admin API-Änderungen gepflegt werden
Bestehende Workflows, die weiterhin mit eigenen HTTP-Anfragen arbeiten, bleiben funktionsfähig. Es ist daher möglich, die Umstellung auf die neuen, nativ unterstützten Felder schrittweise vorzunehmen. Empfohlen ist jedoch, neue Automatisierungen möglichst direkt auf Basis der Flow-Felder aufzubauen und ältere nach und nach zu migrieren.
Wer bereits intensiv mit Flow arbeitet, profitiert besonders bei komplexeren Workflows, etwa wenn Produkte, Bestellungen, Kunden- oder Collections-Daten kombiniert ausgewertet werden. Einen Überblick über weitere aktuelle Flow-Verbesserungen liefert der Beitrag „Shopify Flow: Neue Get Data Aktionen für Markets und Artikel“.
