Mit der neuen Aktion „Get analytics data“ in Shopify Flow können Händler erstmals ShopifyQL direkt in Workflows einsetzen, um Daten aus Shopify Analytics automatisiert auszulesen und darauf zu reagieren.
Die Aktion greift auf Kennzahlen wie Umsatz, Bestellungen, Sessions oder Lagerbestände zu. Das Ergebnis einer ShopifyQL-Abfrage wird als Variable im Workflow bereitgestellt und kann anschließend in Bedingungen und weiteren Aktionen verwendet werden. So lassen sich datengetriebene Automationen deutlich granularer steuern.
Typische Anwendungsfälle:
• Geplante Reports: In regelmäßigen Abständen Analytics-Daten abfragen und zusammengefasste Ergebnisse automatisiert an Slack oder per E-Mail senden.
• Performance-Alarme: Einen Alert auslösen, wenn Umsatz oder Bestellungen unter eine definierte Schwelle fallen oder Sessions stark abweichen.
• Produkt-Tags steuern: Produkte automatisch taggen, wenn bestimmte Umsatz- oder Absatzschwellen erreicht sind, um Sortimente oder Kampagnen dynamisch zu steuern.
• Traffic-Monitoring: Benachrichtigungen erhalten, wenn der Traffic im Store ungewöhnlich stark steigt oder sinkt, etwa nach Kampagnenstarts oder technischen Änderungen.
Für Händler, die ohnehin intensiv mit Kennzahlen arbeiten, ergänzt diese Funktion bestehende Reporting-Optionen in Analytics sinnvoll. Einen Überblick, wie sich Analytics-Daten generell besser auswerten und für Entscheidungen nutzen lassen, gibt zum Beispiel dieser Beitrag zu data-driven Insights im Shopify Analytics Dashboard.
Wichtig ist, die Grenzen der zugänglichen Daten und etwaige Limits in der Dokumentation zu prüfen. Fragen zur praktischen Umsetzung können wie gewohnt über die Shopify Community geklärt werden.
