Mit der aktuellen Änderung im Shopify Checkout können eingeloggte Kunden eine Standardadresse festlegen und selbst verwalten. Damit ersetzt Shopify die bisherige Logik, bei der automatisch die „zuletzt verwendete Adresse“ für neue Bestellungen übernommen wurde.
Sobald ein Kunde seine erste Adresse speichert oder seine erste Bestellung abschließt, wird diese Anschrift automatisch als Standardadresse hinterlegt. Für Folgebestellungen wird diese Standardadresse im Checkout vorausgefüllt, was den Bestellprozess beschleunigt und Eingabefehler reduziert.
Kunden können ihre Standardadresse jederzeit anpassen – entweder direkt im Checkout, wenn sie eine neue Liefer- oder Rechnungsadresse eingeben, oder im Kundenkonto unter ihren gespeicherten Adressen. Änderungen wirken sich auf zukünftige Bestellungen aus, ohne dass Händler manuell eingreifen müssen.
Für Händler bedeutet diese Änderung vor allem mehr Konsistenz in den Kundendaten und weniger Rückfragen zu falschen Adressangaben. Gleichzeitig verbessert sich die User Experience, weil Kunden klar nachvollziehen können, welche Adresse als Standard hinterlegt ist und diese bewusst steuern können.
In Verbindung mit weiteren Optimierungen im Kaufabschluss – etwa der Möglichkeit, Checkout und Kundenkonten pro Market anzupassen – zahlt die neue Standardadress-Logik auf ein konsistentes Checkout-Erlebnis über alle Märkte hinweg ein. Mehr dazu finden Sie im Überblick zu Checkout und Kundenkonten pro Shopify Market.
Händler müssen für die Nutzung der Standardadresse in der Regel keine zusätzlichen Einstellungen vornehmen. Es empfiehlt sich jedoch, den eigenen Checkout-Prozess testweise mit einem Kundenkonto durchzuspielen und gegebenenfalls Hilfetexte oder FAQs im Shop anzupassen, um Kunden auf die neue Steuerungsmöglichkeit hinzuweisen.
